Sportgeschichte erleben:
Deutsches Sport und Olympia Museum in Köln
Sportliche Zeitreise am Rhein
Sport verbindet Menschen auf der ganzen Welt – egal ob im Stadion, vor dem Fernseher oder bei den großen Momenten der Olympischen Spiele. Genau deshalb stand bei meinem Ausflug nach Köln ein Besuch im Deutschen Sport- & Olympiamuseum auf dem Programm. Inmitten der Rheinmetropole geht es hier um große Erfolge, berühmte Namen und die Entwicklung des Sports über viele Jahrzehnte hinweg. Mit Kamera und Neugier ging es also hinein in eine kleine Zeitreise durch Sportgeschichte – von Olympia bis zu den Klassikern aus dem Vereinssport.
Bei meinem Ausflug nach Köln stand diesmal ein Besuch im Deutschen Sport- & Olympiamuseum auf dem Plan. Sport ist ein Thema, das eigentlich immer spannend ist – egal ob man sich für Fußball, Olympia, große Rekorde oder sportliche Meilensteine interessiert. Entsprechend hoch waren auch meine Erwartungen, denn auf der Internetseite des Museums wird damit geworben, dass man hier durchaus einen ganzen Tag verbringen kann.
Vor Ort ging es dann rein in die Ausstellung – und direkt nach den ersten Bereichen wurde mir schnell klar: Für meinen Geschmack ist das Museum deutlich kleiner, als ich erwartet hatte. Natürlich ist alles ordentlich gemacht und man merkt, dass hier mit Leidenschaft gesammelt und ausgestellt wurde. Es gibt einige interessante Exponate und Themenbereiche, die zeigen, wie vielfältig Sport eigentlich ist – vom olympischen Gedanken über historische Entwicklungen bis hin zu bekannten Sportarten und berühmten Namen.
Was allerdings bei mir persönlich den Gesamteindruck stark beeinflusst hat, war einfach die Größe der Ausstellung. Ich hatte wirklich mit mehr Fläche, mehr Stationen und auch mehr „Wow-Momenten“ gerechnet. Gerade wenn man von einem Sport- und Olympiamuseum spricht, denkt man automatisch an eine riesige Sammlung, an besondere Stücke, vielleicht auch an mehr Highlights oder größere Inszenierungen.
Und ja: Das Museum hat definitiv Mitmachstationen. Gerade für Familien kann das ein echter Pluspunkt sein. Wenn man Kinder dabei hat, die sich ausprobieren möchten, ein bisschen herumtoben, Stationen durchlaufen oder sich sportlich betätigen, dann kann man hier bestimmt deutlich mehr Zeit verbringen. Dann ergibt auch der Gedanke Sinn, dass man „den ganzen Tag“ dort verbringen könnte – weil der Besuch dann nicht nur aus Schauen besteht, sondern eben auch aus Aktiv sein.
Aber wenn man so wie ich eher als Besucher unterwegs ist, der sich hauptsächlich die Exponate anschaut, ein paar Fotos macht und nicht jede interaktive Station bis ins kleinste Detail ausnutzt, dann ist man einfach sehr schnell durch. Laut Internetseite liegt die durchschnittliche Besuchszeit wohl bei etwa zwei Stunden. Bei mir war es ehrlich gesagt deutlich weniger: Nach rund einer Stunde war ich schon am Ende.
Und genau da kommt der Punkt, der für mich persönlich der entscheidende ist: der Eintrittspreis.
Mit 10,50 € Eintritt ist das Ganze für mich einfach nicht gerechtfertigt, wenn man in so kurzer Zeit komplett durch ist. Für diesen Preis erwarte ich entweder eine deutlich größere Ausstellung oder zumindest mehr Inhalte, die einen länger fesseln und zum Verweilen bringen. So blieb bei mir leider das Gefühl, dass es zwar nett gemacht ist – aber eben zu klein für das, was man dafür bezahlt.
Unterm Strich würde ich sagen: Wer mit Kindern unterwegs ist oder wirklich jede Mitmachstation ausnutzt, kann hier bestimmt einen schönen und aktiven Tag verbringen. Für mich persönlich als jemand, der sich eher auf die Ausstellung selbst konzentriert, war der Besuch zu schnell vorbei – und dafür war mir der Eintritt am Ende einfach zu teuer.



































































