Ein Abend im
Garden of Lights

 – Köln im Lichterzauber

Ein Spaziergang durch das Wunderland

Mein Besuch bei Garden of Lights in Köln stand ganz im Zeichen von Alice im Wunderland. Zwischen fantasievollen Lichtinstallationen, märchenhaften Figuren und leuchtenden Szenen fühlte sich der Spaziergang an wie ein Eintauchen in eine andere Welt. Ein Thema, das Kindheitserinnerungen weckt und zugleich viele besondere Fotomomente bietet.

Der Besuch bei Garden of Lights in Köln war für mich mehr als nur ein Spaziergang durch einen beleuchteten Park. Schon beim Betreten des Geländes war klar, dass dieses Thema etwas Besonderes ist. Alice im Wunderland begleitet viele von uns seit der Kindheit – und genau dieses Gefühl wurde hier auf eindrucksvolle Weise wieder zum Leben erweckt.


Der Rundgang beginnt ruhig und steigert sich nach und nach. Zwischen Bäumen, Wegen und Grünflächen tauchen plötzlich die ersten bekannten Motive auf: leuchtende Figuren, fantasievolle Szenen und farbenfrohe Lichtinstallationen, die sofort erkennen lassen, in welcher Welt man sich gerade bewegt. Alles ist so gestaltet, dass man nicht einfach von Motiv zu Motiv läuft, sondern wirklich in diese Geschichte eintaucht.


Besonders beeindruckend war die Detailverliebtheit. Die Figuren wirken nicht wie einfache Dekoration, sondern wie sorgfältig inszenierte Kunstwerke. Farben, Lichtintensität und Positionierung sind perfekt aufeinander abgestimmt. Mal sind es kräftige, leuchtende Farben, die einen förmlich anziehen, mal sanfte Lichtstimmungen, die eher ruhig und fast träumerisch wirken. Genau dieser Wechsel macht den Rundgang so abwechslungsreich.


Immer wieder hatte ich das Gefühl, ein Stück Kindheit zurückzubekommen. Alice, der verrückte Hutmacher, das weiße Kaninchen oder die Königin – all diese Figuren stehen nicht einfach da, sondern sind Teil einer durchgehenden Inszenierung. Man erkennt Szenen, erinnert sich an Dialoge, Bilder und Gefühle aus früheren Zeiten. Und gleichzeitig wirkt alles modern, frisch und zeitgemäß.


Auch fotografisch war der Abend ein echtes Highlight. Die Lichtinstallationen bieten unzählige Motive: starke Kontraste, spannende Perspektiven, Spiegelungen und Farben, die sich je nach Blickwinkel verändern. Besonders schön ist, dass sich viele Motive sowohl weitläufig als auch im Detail fotografieren lassen. Man kann ganze Szenen einfangen oder sich auf einzelne Figuren, Formen und Lichtpunkte konzentrieren.


Was mir besonders gefallen hat, war die Atmosphäre insgesamt. Trotz der vielen Besucher wirkte der Park nicht hektisch. Die Wege sind so angelegt, dass man sich Zeit lassen kann, stehen bleibt, schaut, fotografiert und einfach genießt. Es ist kein schneller Rundgang, sondern eher ein bewusstes Erleben – Schritt für Schritt durch eine fantasievolle Welt.


Im Laufe des Abends wurde mir klar, dass Garden of Lights nicht nur für Kinder gedacht ist. Gerade als Erwachsener nimmt man die Inszenierung, die Lichtkunst und die handwerkliche Umsetzung noch einmal ganz anders wahr. Es ist ein Mix aus Nostalgie, Staunen und moderner Lichtkunst, der hervorragend funktioniert.


Am Ende des Rundgangs bleibt vor allem dieses Gefühl: ein paar Stunden dem Alltag entkommen zu sein. Der Besuch bei Garden of Lights – Alice im Wunderland war für mich ein Ausflug voller Farben, Erinnerungen und besonderer Momente. Ein Erlebnis, das nicht laut sein muss, um Eindruck zu hinterlassen – und das noch lange nachwirkt.